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Saturday, April 20, 2013

Manhattan

As some of you know, Katja and I are on a vacation trip to the New England area right now. Our first day consisted of eight hours of driving, until we finally reached our overnight stay in Norwalk, CT.

After about six hours, we reached a service station at New Jersey Turnpike. A few miles west of New York City, we were able to see the skyline of Manhattan, though from a somewhat unusual perspective:



The tall blueish building in the distance is the Freedom Tower at the Ground Zero area in Downtown Manhattan. Also known as One World Trade Center, and to be finished later this year.

Stay tuned, folks, I plan to post at least one picture per day (for the next 12 days or so).

Friday, October 12, 2012

Einmal Brooklyn und zurück

Am vorletzten Samstag haben wir einen Tagestrip nach New York unternommen.

Genau, morgens hin und abends wieder zurück.

Was sich etwas großspurig nach einem Flug mit dem Cityjet und Shopping auf der 5th Avenue anhört, kann man als "Washingtonian" viel billiger haben. Mit dem Tripper-Bus kann man nämlich schon für 30 Dollar nach New York und wieder zurück kommen.

Abfahrt ist morgens um halb acht in Bethesda. Vier Stunden später findet man sich am Madison Square Garden wieder, mitten in Downtown Manhattan. Um 19 Uhr wird der Rückweg angetreten und weitere vier Stunden später ist man wieder in der Heimat.

Hört sich langweilig an, ist es auch. Aber immerhin springen sieben Stunden Manhattan dabei heraus, ohne dass man sich für 160 Dollar in ein übles Hotel einmieten und am nächsten Tag mit dem Trolley am langen Arm quer durch die Stadt laufen muss.

Die Busfahrt ist im Großen und Ganzen akzeptabel. Es gibt eine Flasche Wasser und ein hakeliges WLAN for free. Der Bus hat eine Toilette, und mit etwas Glück hält der Fahrer an einer der zahlreichen Raststätten an. Während der Fahrt kommt man an den sehenswerten Skylines von Baltimore und Philadelphia vorbei und kann während der letzten Viertelstunde die Hochhäuser von Manhattan bestaunen. Auch die Fahrt durch den Lincoln Tunnel ist ein Erlebnis, auf das man mit dem eigenen Auto gerne verzichtet.

Unse Ziel war diesmal nicht Manhattan, sondern Brooklyn. Also haben wir uns mit dem Taxi zum City Hall Park fahren lassen und uns zu Fuß auf den Weg über die Brooklyn Bridge gemacht. Die Brücke hat nicht nur eine tolle Architektur,...



...sondern bietet auch einen fantastischen Ausblick über den East River und Lower Manhattan:





Nach zwei Kilometern waren wir in Brooklyn und sind über die Washington Street zum Brooklyn Bridge Park gegangen. Auf dem Weg dorthin hat sieht man in Verlängerung der Straße die riesige Manhattan Bridge und genau zwischen ihren Pfeilern - in fünf Kilometern Entfernung - das Empire State Building (eine der bekannten DUMBO-Aufnahmen):



Der Park bot jede Menge Aktion...



...und einen tollen Blick auf Manhattan - der mich erschreckend an die etwas weiter nördlich aufgenommene, 9/11-Ikone von Thomas Hoepker erinnerte:



Den Rückweg haben wir über die Manhattan Bridge genommen, die mehr oder weniger parallel zur Brooklyn Bridge verläuft:





Sie führt direkt an der Weltzentrale der Zeugen Jehovas vorbei, einem riesigen Gebäudekomplex mit "Watchtower"-Inschrift auf dem Dach, und bietet ihrerseits einen fantastischen Ausblick auf Lower Manhattan mit der Brooklyn Bridge im Vordergrund. Am Ende der Brücke waren wir mit dem Chaos der Dächer von Chinatown auf Augenhöhe und sind schließlich ungefähr wieder dort gelandet, wo wir angefangen haben.





Der kleine Rundgang hat etwa drei bis vier Stunden gedauert. Wir konnten danach in aller Ruhe zum Bryant Park fahren, eine Kleinigkeit essen und hatten anschließend noch genügend Zeit, zu Fuß zur Bushaltestelle zurück zu gehen.

Wednesday, July 11, 2012

It's only Mist!

Lange war hier nichts Neues mehr zu lesen: Urlaub, Fernreisen, andere Verpflichtungen. I apologize. Zum Wiedereinstieg ein interessantes Foto:



Wir stehen auf der amerikanischen Seite der Niagara-Fälle und schauen auf die kanadische. Sieht dramatisch aus, nicht wahr? Da kommen gleich sehr ungute Erinnerungen wieder hoch...

Glücklicherweise ist die Sorge unbegründet. Der "Rauch" ist nichts weiter als der Sprühnebel der Horseshoe Falls, an dessen Rand ein paar hundert Zuschauer stehen. Im Hintergrund die LasVegas-artige Skyline auf der kanadischen Seite von Niagara Falls.

Sunday, June 3, 2012

What did we learn?

Das folgende Foto habe ich im April in New York von der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers aufgenommen. Es zeigt das Empire State Building, und im Hintergrund die Südspitze Manhattans mit all ihren Hochhäusern und Straßenschluchten. Man sieht, wie die neuen Wolkenkratzer des World Trade Center Komplexes langsam wieder in den Himmel wachsen und die Skyline der City erneut zu dominieren beginnen:



Vordergründig ist das natürlich ein attraktives Bild. Die monumentale Statur des Empire State Buildings, die tiefe Staffelung der Hochhäuser, die plakativen Farben des Sonnenuntergangs - all das tut seine Wirkung. Ohne die provokative Frage aus dem Titel des Postings wäre die Welt in Ordnung.

Aber bei näherer Betrachtung provoziert das Foto natürlich eine wichtige und viel diskutierte Frage in Bezug auf die mittelfristige Reaktion auf die desaströsen Ereignisse des 11. September 2001.

Soll man das wirklich alles wieder aufbauen? Genauso wie vorher? Eher noch schöner und größer? Frei nach dem Motto, "Wir lassen uns nicht unterkriegen!". Wir, die New Yorker, und die gesamte "freie" westliche Welt!

Natürlich kann man so argumentieren...

Aber vielleicht wäre es besser gewesen, Lehren zu ziehen. Muss der Wiederaufbau nicht eine erneute Provokation in den Augen all derer sein, die an diesem exhibitionistisch zur Schau gestellten Prunk nicht teilhaben können (oder wollen)?

Kann eine Reaktion, die derartige Grundsatzfragen ganz offensichtlich ignoriert, überhaupt angemessen sein? In Zeiten des grotesken Wertverfalls von Immobilien? In Zeiten US-amerikanischer und globaler Finanz- und Wirtschaftskrisen? Krisen. Die zu großen Teilen von eben jenen Institutionen verursacht wurden, die sich nun erneut zur Schau stellen?

Ist den Opfern der Anschläge damit Genüge getan?

I know, "The show must go on"!

Aber mitunter fehlt mir ein bisschen die kritische Distanz zur eigenen Schönheit und Großartigkeit...

Saturday, January 7, 2012

Top of the Rock

Wer New York besucht, möchte die vielen Wolkenkratzer der Stadt nicht nur von unten anschauen, sondern die einmalige Skyline Manhattans möglichst auch von oben bewundern. Eine gute Möglichkeit dazu bietet sich auf dem Top of the Rock, der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers in etwa 250 Metern Höhe.

Das Rockefeller Center liegt in Midtown Manhattan, in zentraler Lage, nicht weit vom Central Park. Schaut man nach Süden, blickt man direkt auf das Empire State Building und die Südspitze Manhattans. Im Hintergrund kann man den East River und den Hudson River und bei guter Sicht die Freiheitsstatue entdecken. Im Norden liegt der Central Park und schaut man nach unten, breitet sich das Straßengewirr Manhattans direkt vor einem aus.




Das Top of the Rock fasst mehrere hundert Besucher und besteht aus drei übereinander liegenden Aussichtsplattformen, die allesamt außen liegen. Während die unteren beiden Etagen durch Glaswände begrenzt sind, hat man auf der obersten Plattform im 70ten Stock nur eine Art gusseisernen Zaun um sich herum, der die freie Sicht in alle Himmelsrichtungen nicht mehr einschränkt.



Um auf das Top of the Rock zu kommen, löst man unten im Rockefeller Center Tickets für eine feste Uhrzeit. Sie kosten etwa 25 Dollar. Ist die vereinbarte Zeit erreicht, fährt man nach oben und kann dann beliebig lange bleiben. Wer genug Zeit und Muße hat, bucht für ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang und bleibt dann etwa zwei Stunden oben. Gutes Wetter vorausgesetzt kann man so einen traumhaften Sonnenuntergang erleben und beobachten, wie die Stadt vom grauen Tag- in den bunt beleuchteten Nachtmodus wechselt.