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Tuesday, May 28, 2013

Rolling Thunder 2013

Rolling Thunder is an organization to draw attention to the prisoners of war (POWs) and missing in action (MIA) service members of the U.S. wars. Their annual event, held on Sunday before Memorial Day is a slow motorcycle ride through Washington D.C., starting at the Pentagon parking lot, crossing the memorial bridge, and riding along the National Mall up to the Vietnam Veterans Memorial.

I'd guess that 99 percent of the motorcycles were Harley's, so believe me, it was noisy!



















These are a few impressions from the 2013 event, all shot with the highly praised (by many) Sony RX1 full frame compact camera. The RX1 and I are still having a slightly difficult time with each other, but more on that later...

Sunday, February 17, 2013

Close enough?

Since "Kunst Leistungskurs" at Highschool, one of my favorite artists has been the painter Chuck Close. His huge, photorealistic portraits of well or lesser known people have always fascinated me.

Fortunately, many of his paintings can be seen here in Washington, D.C., either at the National Gallery of Art or at the National Portrait Gallery (for example, those of Bill Clinton, Kate Moss, Philip Glass, and, most recently, Barak Obama).

A very impressive example of Close's work is "Fanny", a 1985 portrait of his grandmother-in-law. It is on display in the basement of the East Wing of the National Gallery of Art:



On first sight, it looks like a huge black and white photograph (the left image):



On closer inspection, however, it becomes apparent that the painting entirely consists of fingerprints:





Chuck Close developed the fingerprint technique in the mid-l980s and has since used it to create numerous paintings. By varying the amount of paint and the pressure of his finger, Close was able to use this technique to precisely reproduce the facial features of his models and to achieve a wide range of tonal control. The results are pretty impressive. Standing right in front of this painting, you can't help but ask yourself: "How the heck did he do that?".

Saturday, January 19, 2013

My Normal Eye

Most photographers have a "normal" focal length, i.e. a viewing angle that most naturally represents their way of seeing. While many would choose the equivalent of a 50 mm lens, a 35 mm focal length much better matches my personal way of looking at the world.

The Olympus 1.8/17 arrived yesterday and is supposed to be my new "normal" prime. Its viewing angle corresponds to a 34 mm in full format, coming pretty close to how I see photographically. My aged Panasonic 1.7/20 and the rarely used 1.4/25 are both going to be replaced by the 17 mm.

For a first test, I took the lens to the National Museum of the American Indian, near the Capitol in Washington DC. As the 17 mm is not wide enough to do the museum's architecture justice, I focused on the play between lights and shadows inside the building:



One of the fascinating details of the museum is a tall, multi-story window on the south side of its wall, which contains a number of glass prisms. On a sunny day, the prisms create a beautiful rainbow-colored pattern that slowly moves along the inner walls of the museum.





The interior of the museum and its exhibitions also make nice subjects:







After a while, I left the museum and walked towards the Capitol (which was just ready for the upcoming Presidential Inauguration):



Back home, I got another nice shot when the afternoon sun fell into my office window:



After all, my first photo session with the 1.8/17 was a pleasing and rewarding experience, and I look forward to shooting with it again. According to some reviewers, the lens might not be as sharp as the the 1.8/45, or even the 1.8/75. But it's fast and silent, nicely crafted, and its image quality seems to be good enough for everything I may want to use it for.

PS. In times where 20x superzoom cameras are ubiquitous, one might ask why bother with prime lenses at all? There are a number of reasons, believe me. But that's another story and I shall tell it another day.

Friday, January 11, 2013

50 Jahre Elysée-Vertrag

Am 22. Januar jährt sich der deutsch-französische Freundschaftsvertrag zum 50. Mal. Aus diesem Anlass haben sich Mitarbeiter und Angehörige der französischen und deutschen Botschaften getroffen, um den erfreulichen Anlass zu feiern und eine menschliche "50" in den jeweiligen Nationalfarben darzustellen.



Das Zusammentreffen fand auf dem Gelände der französischen Botschaft in DC statt, das Foto hat mein MAP-Kollege Zacarias Garcia vom Dach der Botschaft aus gemacht:



Insgesamt ein netter Beitrag zur Völkerverständigung und ein angenehmes Event in der Washingtoner Januarsonne. Weitere Infos finden sich auf www.germany.info, und zudem gibt zwei kleine Youtube-Filme, die das Event zusammen fassen (hier und hier).

Wednesday, January 2, 2013

Silvester im Kennedy-Center

Im Kennedy-Center gab es zu Silvester mehrere Musicals und Konzerte, die ca. eine Stunde vor Mitternacht endeten. Anschließend versammelten sich die Gäste im Foyer, um auf den Jahreswechsel anzustoßen. Es gab Papierhüte und Tröten for free sowie Sekt aus Plastikgläsern (not for free). Am Ende des langen Saals spielte eine Band, und nach einiger Zeit war das gesamte Foyer rappelvoll.

Zehn Minuten vor Mitternacht fingen alle an zu tuten: Ein Radau wie bei der Fussball-WM in Südafrika! Der Clou des Abends war der "Balloon Drop", mit dem das neue Jahr begrüßt wurde:







Als die Ballons nach und nach unter den Füßen der Gäste zerplatzten, hörte sich das an wie das ferne Grollen eines Feuerwerks (das es in DC zu Silvester nicht gibt). Insgesamt ein schöner Tumult und ein nettes Spektakel, das man - wenn möglich - einmal mitgemacht haben sollte!

PS. Die Bilder habe ich (notgedrungen) mit dem iPhone aufgenommen. Unter dem Titel New Year Balloon Drop at Kennedy Center ist die Story auch bei Demotix zu finden.

Friday, November 9, 2012

Streets of D.C.

Von der Corcoran Gallery zur Deutschen Botschaft. Ein, zwei Kilometer. K, L, M Street People?




















Monday, August 6, 2012

Concepcion II

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel über Concepcion Picciotto geschrieben, die Dauerprotestlerin vor dem weißen Haus.

Kürzlich waren wir wieder einmal da - und Concepcion auch. Ihre Botschaft diesmal: "Disarm IsraHell":



Ehrlich bewundernswert, das Stehvermögen dieser alten Dame - und das meine ich überhaupt nicht abwertend! Ich habe ein paar Schnappschüsse gemacht und konnte einen davon auf Portraitformat vergrößern. So sieht sie also aus :-)

Sunday, May 6, 2012

Wo ist der Mond?

Gestern war Vollmond, und zwar der "größte" des Jahres, die Mondscheibe war gute zehn Prozent größer als gewöhnlich. Viele Fotografen aus D.C. und Umgebung haben das zum Anlass genommen, zum Marine Corps Memorial zu fahren, um von dort die National Mall mit dem großen Vollmond im Hintergrund zu fotografieren:



Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Der Mond blieb die ganze Zeit hinter den Wolken verborgen und die meisten Fotografen sind unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Na ja, ich habe eine kleine Serie ohne Mond aufgenommen, in der man erkennen kann, wie sich das Licht verändert und wie die Stadt vom Tag- in den Nacht-Modus übergeht:

19:55, 1/30 s

20:08, 1/13 s

20:17, 1/4 s

20:22, 0,6 s

20:25, 1 s

20:30, 2 s

Neben den Bildern steht der jeweilige Aufnahmezeitpunkt und die verwendete Belichtungszeit. Alle Aufnahmen wurden mit einer Brennweite von 280 mm (equiv. KB) und Blende f/6.3 gemacht. Mondaufgang war 19:50 Uhr, Sonnenuntergang 20:05 Uhr.

Monday, April 23, 2012

Tierportraits

Der Washingtoner Zoo ist vielleicht nicht der spektakulärste Tierpark der Welt, aber was zu fotografieren gibt es eigentlich immer. Vor einiger Zeit habe ich über die Red Pandas berichtet, diesmal habe ich bei einem kurzen Besuch ein paar Schnappschüsse bei den Reptilien und den Menschenaffen gemacht:





Auch hier hat sich wieder einmal das 1.8/45er bewährt. Seine Auflösung ist sehr hoch, die Brennweite ist für (Tier-)Portraits genau richtig und dank Blende 2.0 kann man auch in Innenräumen mit relativ niedriger ISO-Einstellung fotografieren.

Besonders interessant finde ich die großen Menschenaffen, vor allem die Orang-Utans, sie haben Ausdruck und Persönlichkeit. Beispielsweise die 25-jährige Iris, die als "charismatic" und "star of several research programs" beschrieben wird:



Oder die viel jüngere Batang,...



...die sich gern auch mal alleine in den Thinktank zurückzieht, um dort ihre Ruhe zu haben und die Schmusedecke nicht ständig gegen Störenfriede verteidigen zu müssen. Weitere Informationen zu den Orang-Utans finden sich auf der Web-Site des Zoos.

Tuesday, April 17, 2012

Discovery landing...

Der nach knapp 30 Jahren außer Dienst gestellte Space Shuttle Discovery wurde heute von Miami nach Washington überführt, um dort seinen Ruhestand im National Air and Space Museum anzutreten. Auf dem Rücken einer Boeing 747 überflog er am Vormittag mehrfach den Großraum Washington, um letztendlich sicher auf dem Dulles International Airport zu landen.

Gegen viertel vor zehn überflog das von zwei F16 Kampfjets begleitete Gespann zum ersten Mal den Flughafen:


Das seit Wochen angekündigte Ereignis war natürlich in allen Medien präsent und da das Wetter mitspielte, füllten sich kurz nach zehn alle freien Plätze rund um den Flughafen mit hunderten von Schaulustigen und machten die Autobahnen zu einem einzigen großen Parkplatz:


Nach dem ersten Besuch in Dulles ging es zunächst noch einmal zurück in Richtung D.C. Dort drehten der Jumbo und sein Gast über den Augen tausender Schaulustiger ein paar Runden über der Stadt und flogen gegen halb elf nach Dulles zurück. Nach einer weiteren großräumigen Ehrenrunde landeten Flugzeug und Raumfähre sicher und wohlbehalten auf der Ostpiste des Airports:




Nun wird der Shuttle demontiert und zu seinem endgültigen Bestimmungsort im Udvar-Hazy Center geschleppt. Am Donnerstag findet die offizielle Begrüßungsfeier statt und am Wochenende geht es mit dem "Family Day" dann richtig los.