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Monday, April 29, 2013

Martha's Vineyard

Today, we visited Martha's Vineyard, the famous "island of the rich" near Cape Cod:



The Obamas may want to stay here all summer (probably for good reasons), but I really didn't like it at all: not really beautiful, almost no public beaches, too many cars, too expensive, and so on. I might be wrong, but I don't see any reason to ever come back.

Wednesday, April 24, 2013

Boston

Today, we visited Boston.

We walked along the Freedom Trail, which turned out to be a very clever idea to discover a city that you've never seen before. The weather began rather cold and cloudy, and changed to sunny and nice around noon.

Actually, I liked Boston a lot. In my opinion, it is a very "American" city, with a strong european flair. Boston is not overwhelmingly impressive, like Paris, Rome, London or New York. But overall, it was quite charming, with a lot of things to see and to do and a bunch of nice spots to be discovered.

Enjoy the pictures, we enjoyed the trip!

















Of course, during these days, Boston is more than just beautiful pictures. But that is left over for another posting....

Saturday, April 20, 2013

Norwalk


South Main Street, Norwalk, CT.

Manhattan

As some of you know, Katja and I are on a vacation trip to the New England area right now. Our first day consisted of eight hours of driving, until we finally reached our overnight stay in Norwalk, CT.

After about six hours, we reached a service station at New Jersey Turnpike. A few miles west of New York City, we were able to see the skyline of Manhattan, though from a somewhat unusual perspective:



The tall blueish building in the distance is the Freedom Tower at the Ground Zero area in Downtown Manhattan. Also known as One World Trade Center, and to be finished later this year.

Stay tuned, folks, I plan to post at least one picture per day (for the next 12 days or so).

Monday, November 5, 2012

Sonnenuntergang am "Hemingway's"

Fährt man von Washington an die Chesapeake Bay, muss man kurz hinter Annapolis die Chesapeake Bay Bridge überqueren. Direkt dahinter befindet sich ein kleiner Flughafen und die Bay Bridge Marina, und an ihrem Ende steht ein Restaurant mit dem Namen "Hemingway's":



Es hat einen nette Veranda, einen Steg zum Wasser, eine Bar und einen schönen Restaurantbereich. Das Ganze in Kombination mit gutem Essen und einem tollen Ausblick auf die Bay Bridge:



Wir waren eine Woche vor Sandy hier, um ein paar Tage an der Bay zu verbringen, und nachdem der Besuch auf dem Hinweg sehr schön gewesen war, wollten wir auch auf dem Rückweg einen Stopp im Hemingway's einlegen.

Das klappte allerdings nur noch mit Mühe, denn kurz zuvor hatte ein Leck geschlagener Propan-Tanker die Brücke vollständig lahmgelegt und für ein gigantisches Aufgebot an Feuerwehr, Rettungswagen und Hubschraubern gesorgt.

Wir konnten dem Stau in letzter Sekunde entgehen und fanden uns nach einigen Irrwegen tatsächlich am Hemingway's wieder. Zwar steckte auch die Hälfte des Personals im Stau, aber es hatten auch nur wenige Gäste den Weg bis zum Restaurant geschafft.



So hatten wir die einmalige Gelegenheit, die Stunden bis zur Aufhebung der Sperrung in der warmen Abendsonne und der beschaulichen Atmosphäre des fast leeren Hemingway's zu genießen:



Kann man eine dreistündigen Vollsperrung besser überstehen?

Irgendwann wurde der Verkehr wieder freigegeben und wir fuhren entspannt und ohne weitere Schwierigkeiten zurück nach DC.

Sunday, January 22, 2012

Skyline Drive

Der Skyline Drive ist eine 105 Meilen lange Straße auf dem Rücken der Blue Ridge Mountains im Shenandoah National Park. Er bietet tolle Aussichten in alle Richtungen und ist vor allem im Herbst ein beliebtes Ausflugsziel, wenn das Laub der Bäume sich bunt verfärbt. Man fährt in etwa 1000 Metern Höhe mit maximal 35 mph mitten durch die Natur und kann alle Arten von Pflanzen und Tieren beobachten. Mit etwas Glück sieht man Rehe, Truthähne oder sogar Bären. Die Vielfalt und die Farben der Natur sind beeindruckend.

Fährt man im Januar, sieht es anders aus: die Bäume sind kahl und das Laub ist weg, Tiere sind kaum zu sehen. Die Natur zeigt sich in nur wenigen, zurückgenommenen Farben. Es ist eiskalt und windig, Schneegries weht einem um die Ohren und dringt in Kragen und Hosenbeine ein. Wer hier nicht warm angezogen ist, wird sich eine böse Erkältung holen und kommt dank des Windchills kaum zum Fotografieren. Die Infrastruktur im Park ist stillgelegt, Besucherzentrum, Kiosk und Tankstelle sind nicht besetzt.

Dennoch hat der Drive auch zu dieser Jahreszeit seinen Reiz, denn die Aussichten sind spektakulär und man wird als Fotograf nur durch wenige andere Besucher gestört. Ich bin in der letzten Woche von Front Royal bis nach Luray gefahren und habe in der Eiseskälte ein paar Aufnahmen gemacht. Außer mir war nur ein einziges anderes Auto unterwegs. Eintritt musste ich nicht bezahlen, denn das Kassenhäuschen war nicht besetzt. Der Tag war zunächst Wolken verhangen, später kam ein paar Mal die Sonne heraus.

Nachfolgend seht ihr ein paar der Aufnahmen, die dabei entstanden sind:

Am Dickey Ridge Visitor Center

Der vereinsamte Drive

Blick nach Westen ins Tal des Shenandoah Rivers

Vereister Wasserfall am Straßenrand

Blick nach Osten ins Piedmont

Birken kurz vor Thornton Gap

Das waren also ein paar Eindrücke aus der kalten Einsamkeit des Skyline Drive im Januar 2012. Nachdem ich nach ca. 35 Meilen an er Thornton Gap Station wieder "ausgestiegen" bin, habe ich mir noch die Tropfsteinhöhlen von Luray angesehen. Aber darüber werde ich in einem eigenen Artikel berichten...

Saturday, January 7, 2012

Top of the Rock

Wer New York besucht, möchte die vielen Wolkenkratzer der Stadt nicht nur von unten anschauen, sondern die einmalige Skyline Manhattans möglichst auch von oben bewundern. Eine gute Möglichkeit dazu bietet sich auf dem Top of the Rock, der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers in etwa 250 Metern Höhe.

Das Rockefeller Center liegt in Midtown Manhattan, in zentraler Lage, nicht weit vom Central Park. Schaut man nach Süden, blickt man direkt auf das Empire State Building und die Südspitze Manhattans. Im Hintergrund kann man den East River und den Hudson River und bei guter Sicht die Freiheitsstatue entdecken. Im Norden liegt der Central Park und schaut man nach unten, breitet sich das Straßengewirr Manhattans direkt vor einem aus.




Das Top of the Rock fasst mehrere hundert Besucher und besteht aus drei übereinander liegenden Aussichtsplattformen, die allesamt außen liegen. Während die unteren beiden Etagen durch Glaswände begrenzt sind, hat man auf der obersten Plattform im 70ten Stock nur eine Art gusseisernen Zaun um sich herum, der die freie Sicht in alle Himmelsrichtungen nicht mehr einschränkt.



Um auf das Top of the Rock zu kommen, löst man unten im Rockefeller Center Tickets für eine feste Uhrzeit. Sie kosten etwa 25 Dollar. Ist die vereinbarte Zeit erreicht, fährt man nach oben und kann dann beliebig lange bleiben. Wer genug Zeit und Muße hat, bucht für ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang und bleibt dann etwa zwei Stunden oben. Gutes Wetter vorausgesetzt kann man so einen traumhaften Sonnenuntergang erleben und beobachten, wie die Stadt vom grauen Tag- in den bunt beleuchteten Nachtmodus wechselt.

Monday, December 19, 2011

Baltimore - First Impressions

Baltimore ist mit gut 600.000 Einwohnern die größte Stadt Marylands. Bewegt man sich innerhalb des Gebiets um den Inner Harbor, sieht man eine nette Stadt mit einer kleinen Skyline und einem frisch renovierten Binnenhafen. Man trifft auf schicke Geschäfte und Restaurants, das National Aquarium, sowie Museen und Museums-Schiffe, die zur Besichtigung einladen. Südlich des inneren Hafens befindet sich auf einer kleinen Anhöhe der Federal Hill Park und bietet einen tollen Blick über die Innenstadt. An allen Ecken und Enden sind Geschäftsleute und Touristen zu sehen.





Schaut man sich den Wikipedia-Artikel von Baltimore an, zeigt sich ein etwas differenzierteres Bild! Die Einwohnerzahl ist in den letzten 50 Jahren um fast ein Drittel gefallen, so stark wie in keiner anderen amerikanischen Großstadt, die Kriminalität ist hoch und die Stadt kämpft mit Problemen wie Armut, Drogen und Gewalt. Baltimore gilt als eine der gefährlichsten Städte der USA!

Schon im Inner Harbor sieht man relativ viele Obdachlose und Bettler, und nur wenige Straßenzüge davon entfernt fand ich mich plötzlich in einer leicht verwahrlosten Gegend wieder, in der mich Gruppen von Jugendlichen von der anderen Straßenseite misstrauisch und tuschelnd beäugten. Ob bzw. wie gefährlich das war, vermag ich nicht recht einzuschätzen, aber mir war mulmig zumute und ich habe zugesehen, dass ich so schnell wie möglich wieder raus kam - insbesondere auch weil es langsam dunkel wurde.

Ich werde sicher noch öfter nach Baltimore fahren, um das Bild abzurunden. Wie gesagt, das waren nur die "First Impressions".

Wednesday, May 25, 2011

Am C & O Canal II

Vor einiger Zeit habe ich einen kleinen Artikel über den Chesapeake & Ohio Canal geschrieben. Da ein Teil dieses Kanals praktisch vor meiner derzeitigen Haustür liegt, war ich Anfang der Woche wieder mal da und habe mir bei schönem Wetter das gut drei Kilometer langen Stück zwischen Great Falls Tavern und Angler's Inn angesehen.

Dort wird das ansonsten eher schmächtige Gewässer relativ breit und erinnert mehr an einen See als an einen Kanal. Zusammen mit den Felsen hat man ein bisschen den Eindruck, in der Kulisse von "Der Schatz im Silbersee" zu sein.








Die Bilder drei bis sechs habe ich in der Nähe des Billy Goat Trail aufgenommen, einem recht anspruchsvollen Kletterweg zwischen Potomac River und Kanal. Da der Trail derzeit wegen Überflutung gesperrt ist (und eine Missachtung des Verbots mit 175 Dollar geahndet wird), konnte ich ihn nur an einer Stelle kurz betreten, um ein paar Bilder zu machen. Ich hoffe sehr, dass der Trail in den nächsten Tagen wieder freigegeben wird und wir noch während meines derzeitigen Aufenthalts die komplette Wanderung machen können. Das wäre sicher auch einen eigenen Artikel wert, also drückt die Daumen!

Thursday, May 5, 2011

Yosemite Valley

In diesem Artikel zeige ich euch ein paar Bilder aus dem Yosemite Valley, das wir im Rahmen unserer Reise nach San Francisco besucht haben. Da das Wetter regnerisch war und wir auch nur knapp zwei Tage Zeit hatten, sind fototechnisch allerdings keine Weltwunder zu erwarten.

Das Yosemite Valley ist der zentrale Teil des Yosemite National Park, der jedes Jahr von mehreren Millionen (!) Touristen besucht wird. Anders als man es in einem Nationalpark vielleicht erwarten würde, gibt es im Valley ein gut ausgebautes Straßennetz, so dass sich viele der Sehenswürdigkeiten mit dem Auto und/oder mit kurzen Spaziergängen erreichen lassen.

Einer der bekanntesten Aussichtspunkte schlechthin ist sicherlich der Tunnel View, von dem aus man den El Capitan, den Half Dome und die Bridalveil Falls sehen kann:


Diese Aussicht hat der Landschaftsfotograf Ansel Adams in den 40er Jahren mit seinem Bild Clearing Winter Storm weltberühmt gemacht.

Auf dem nächsten Bild sieht man den Merced River, der sich wie ein roter Faden mitten durch das Tal schlängelt:


Das Bild habe ich direkt vom Balkon unseres Hotels aufgenommen, der Yosemite View Lodge. Der im Frühjahr stark angeschwollene Fluss rauscht hinter dem Haus so laut vorbei, dass man sich nur bei verschlossenen Türen und Fenstern unterhalten oder schlafen kann. Links sieht man übrigens ein Stück der Straße, die auf zwei Rundwegen mitten durch das Valley führt.

Der Merced River hat auch breitere Stellen, an denen er relativ gemächlich fließt:


Das Yosemite Valley ist wahrscheinlich einer der am meisten fotografierten Orte der Welt. An allen Ecken und Enden sieht man Fotografen oder Fotogruppen, die einen Wasserfall, den Fluss, den El Capitan oder eines der anderen Naturwunder fotografieren. Relativ häufig sieht man unter ihnen auch ambitionierte Fotografen mit schweren Stativen und Mittel- oder Großformatkameras:


(Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich beispielsweise Alpa Kameras in freier Wildbahn gesehen, und zwar gleich drei Stück an einem Vormittag).

Neben den Bergen, Flüssen und Wasserfällen, die gerade im Frühjahr beeindruckend viel Wasser führen, gibt es auch immer wieder größere Wiesen mitten im Tal, beispielsweise die El Capitan Meadow am Fuße des gleichnamigen Bergs:


Einer der bekanntesten Wasserfälle im Tal ist der 188 Meter hohe Bridalveil Fall. Man kann von einem Parkplatz direkt zum Fuß des Wasserfalls gehen und einen dauerhaften Regenbogen bewundern. Durch den Sprühnebel wird man aber nass bis auf die Haut und läuft Gefahr, die Kamera zu ruinieren.

Etwas ruhiger geht es ein paar Meter weiter flussabwärts zu:


Hier stand eine Fotogruppe (jeder Teilnehmer ausgerüstet mit Stativen und schweren DSLRs von Nikon und Canon), deren Aufgabe darin bestand, den Fluss unter Bewahrung der Fließbewegung des Wassers abzulichten.

Ich habe mich kurzerhand zwischen die Teilnehmer gemogelt und das gefragte Bild ohne Stativ improvisiert. Die erforderliche lange Belichtungszeit von 1/3 Sekunde konnte ich mit der E-P1 dank Bildstabilisator und Brückengeländer gerade noch ohne Stativ realisieren.

Obwohl der Tioga Pass Ende April noch gesperrt war, und man daher den Highway 120 nicht zur Ausfahrt aus dem Valley benutzen konnte, haben wir uns zumindest bis an die Schneegrenze nach oben geschraubt. Von dort hat man einen wunderbaren Überblick und kann sehen, wie sich der Merced River durch das enge Tal windet:


Auf dem Weg nach oben fährt man an einem Berghang vorbei, an dem vor zehn Jahren ein großer Waldbrand wütete, und an dem man auch heute noch die verkohlten Baumstämme sehen kann:


Dies war auch gleichzeitig eine der wenigen Stellen im Valley, an der wir Handy-Empfang hatten. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ein paar SMSe und Mails zu schreiben und so nach zwei Tagen der Abstinenz ein paar Lebenszeichen an die Lieben in der Heimat zu senden.

PS. Während des Aufenthalts im Valley war das Büchlein The Photographer's Guide to Yosemite von Michael Frye eine große Hilfe. Frye erklärt ausfürlich, welche Locations wichtig sind, wie man dort hin kommt, wann man da sein sollte und welches Licht man zu welcher Tages- und Jahreszeit zu erwarten hat. Ein sehr gutes und nützliches Taschenbuch - noch dazu für 7,99 EURO. Absolut empfehlenswert!